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Microsoft hat auf seiner Entwicklerkonferenz Build
2026 den Datenbankdienst Azure HorizonDB als Public Preview
freigegeben. Der Dienst richtet sich an Unternehmen mit großen
Cloud-Anwendungen und datenintensiven KI-Workloads und basiert auf
PostgreSQL. Die Architektur soll bis zu 128 TByte Speicher und bis
zu 3072 vCores unterstützen, dazu integrierte Funktionen für
Vektorsuche und KI-Anwendungen.
Microsoft hatte den Dienst bereits auf der Ignite 2025 angekündigt.
HorizonDB stellt eine Plattform bereit, die der Konzern für
horizontale Skalierung und hohe Verfügbarkeit entwickelt hat.
In fünf Azure-Regionen (Central US, West US 2, West US 3, Sweden
Central und Australia East) können Unternehmen mit der Public
Preview den Dienst nun ohne gesondertes Vorschauprogramm testen.
HorizonDB bietet die Möglichkeit, Rechenleistung und Speicher
unabhängig voneinander zu skalieren. Zudem repliziert es Daten
standardmäßig über mehrere Availability Zones hinweg,
also über physisch getrennte Rechenzentren innerhalb einer
Azure-Region. Die Datenbank soll weiter erreichbar bleiben, sollte
eines dieser Rechenzentren ausfallen. Microsoft verspricht für
Schreibvorgänge zwischen den Zonen Latenzen im Submillisekundenbereich.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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